AUF DEM LAND.
Resilienz heißt: Gemeinsam weitermachen, wenn sich alles ändert.
Das Institut für Resilienz im ländlichen Raum ist in Annahütte zu Hause — einem kleinen Ort im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, mitten in einer Region, die seit Jahrzehnten mit Schrumpfung, Wandel und Aufbruch umgeht. Hier forschen wir, hier gestalten wir, hier sind wir.
Unsere These ist einfach: Die Lausitz ist kein Problemfall. Sie ist ein Labor. Was hier bereits gelebt wird — der Umgang mit einer alternden Gesellschaft, mit weniger Ressourcen, mit dem Abschied von alten Gewissheiten — wird den Rest Deutschlands in den nächsten Jahren einholen. Hier probieren wir neue Ansätze und Ideen aus. Und wir dokumentieren, was funktioniert.
Als Institut verbinden wir wissenschaftliche Forschung mit kultureller Praxis. Wir schreiben Berichte für das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung — und wir fahren mit einer mobilen Küche durch Lausitzer Dörfer. Wir beraten Kommunen bei Förderanträgen — und wir bauen gemeinsam mit Bürgern Stadtmöbel auf dem Bahnhofsplatz in Weißwasser. Diese Kombination ist kein Zufall. Sie ist unsere Methode.
Projekte
Resilienz?
Vom Reagieren zum Gestalten

Die demographische Entwicklung Deutschlands wird in den nächsten Jahrzehnten von einem tiefen Riss geprägt sein: wachsende Metropolregionen auf der einen Seite, schrumpfende ländliche Regionen auf der anderen. Über 150 Kreise werden bis 2045 mit sinkenden Bevölkerungszahlen rechnen müssen. Eine alternde Gesellschaft, die weniger konsumiert, führt zu dünnerer Nahversorgung, zurückgehenden Steuereinnahmen, unbesetzten Stellen in Verwaltungen und Pflegeeinrichtungen, Leerstand in Innenstädten.
Das klingt nach Niedergang. Aber die Lausitz zeigt: in dieser Entwicklung liegen viele Chancen! Regionen, die bereits heute mit weniger auskommen müssen, entwickeln Anpassungsstrategien, die für alle relevant sein werden. Redundante Lösungen für Mobilität und Kinderbetreuung. Multi-Tasking als Lebensprinzip. Leerstände als Möglichkeitsräume. Gemeinschaft als Ressource,. Diese Erfahrungen sind exportierbar — wenn jemand sie dokumentiert, analysiert und vermittelt.
Genau das tun wir.
NEUES.






