Weisswassermachen
Deine Stadt. Deine Ideen. Dein Weißwasser.
Mit dem Projekt „Weißwasser machen“ haben wir ein Experiment gewagt, das die Brücke zwischen wissenschaftlicher Resilienzforschung und dem harten Alltag im Strukturwandel schlug. Es ging im Kern darum, die abstrakten Herausforderungen schrumpfender Städte in konkrete Chancen für die Menschen vor Ort zu übersetzen. In einer Phase, die oft von Unsicherheit geprägt war, schuf das Projekt einen Raum, in dem aus der Frage nach der Zukunft der Stadt eine echte Bewegung des Mitgestaltens wurde. Wir haben nicht nur über Transformation geredet, sondern die Stadt als Labor genutzt, um gemeinsam mit den Bürgern auszuprobieren, wie ein gutes Leben in der Lausitz von morgen aussehen kann.
Das Experimentierfeld der Zukunft
Selbstwirksamkeit | Innovation | Zukunftsfähigkeit
Lokale Potenziale heben
Identität | Vernetzung | Ressourcenbündelung
Die Arbeit vor Ort war geprägt von dem Ziel, lokale Potenziale zu heben und die Widerstandsfähigkeit der Stadtgesellschaft zu stärken. Durch die Begleitung des IRLR konnten wir zeigen, dass Resilienz kein bloßes Fachwort ist, sondern eine gelebte Praxis, die durch Vernetzung und das Sichtbarmachen von Ideen entsteht. Wir haben Ressourcen gebündelt und Projekte unterstützt, die direkt in den Quartieren Wirkung zeigten – weg vom Wachstumsparadigma hin zu einer qualitativen Stadtentwicklung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dabei war es uns wichtig, die wertvolle Geschichte Weißwassers als Glasmacherstadt nicht zu ignorieren, sondern sie als Fundament für eine neue, moderne Identität zu nutzen.